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700 Jahre Steinhorst

Übergabe der Lithografie von A. Paul WeberAls Geschenk des Kreises überreichte Landrat Mager (links) an Bürgermeister Wardius eine Lithografie von A. Paul Weber

Mit Vertretern aus Politik und Verwaltung feierten die Bürger von Steinhorst am Sonnabend, 27. Juni 2015, die erste urkundliche Erwähnung ihres Dorfes vor 700 Jahren. Als Gäste hatten sich u.a. Landrat Dr. Christoph Mager, Kreispräsident Meinhard Füllner, die Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm, Amtsvorsteher Ulrich Hardtke sowie viele Bürgermeister aus umliegenden Gemeinden eingefunden. Sie wurden nach Begrüßung durch Bürgermeister Horst Wardius zunächst vom Amtsarchivar Christian Lopau über die geschichtliche Bedeutung von Steinhorst informiert, das in seiner langen Geschichte auch einmal Spielball der europäischen Mächte Dänemark und Großbritannien war.

An die Vergangenheit erinnert heute vor allem das 1721 errichtete Herrenhaus, das mit Gebäude und Garten zu den besterhaltenen Barockdenkmälern in Schleswig-Holstein zählt. Auch die aktuelle Bedeutung Steinhorsts reicht weit über die Grenzen des Ortes hinaus, etwa durch das „größte ehrenamtlich betriebene Museum weit und breit“, wie Landrat Mager das „Museum der vergessenen Arbeit“ im Kuhstall der Steinhorster Domäne lobte. Auch mit seinem Freibad und dem Sportverein habe Steinhorst – so Amtsvorsteher Hardtke – eine besondere „Strahlkraft“ gewonnen.

Text und Foto: Matthias Schütt