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2. Platz bei der Energieolympiade für das Amt Sandesneben-Nusse

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„Gipfeltreffen“ der Energiesparkommunen Schleswig-Holsteins auf dem Aschberg 100.000 Euro für 9 Sieger bei EnergieOlympiade 2015 „Die EnergieOlympiade ist eine Leistungsschau vorbildlicher kommunaler Energieeffizienzprojekte“, darauf hat Staatssekretärin Dr. Ingrid Nestle heute (25. Juni 2015) in Ascheffel bei der diesjährigen Siegerehrung des Wettbewerbs in Ascheffel hingewiesen. Gewonnen haben 2015 die Städte Büdelsdorf und Kiel, die Kreise Herzogtum Lauenburg, Nordfriesland und Rendsburg-Eckernförde, die Ämter Hürup und Sandesneben-Nusse sowie die Gemeinde Sterup.

Mit Ralf Schmidt aus Hürup wurde auch wieder ein engagierter kommunaler Ehrenamtler mit einem Sonderpreis gewürdigt. In der von der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH) seit 2007 ausgelobten EnergieOlympiade werden jedes Jahr Energiesparkommunen und ihre Projekte ausgezeichnet. Die EKSH stellt ein Preisgeld von insgesamt 100.000 Euro bereit. Die Preise wurden von den EKSH-Geschäftsführern Prof. Dr. Hans-Jürgen Block und Stefan Brumm übergeben.

„Die Wärmewende steht bei der Umsetzung der Energiewende vielfach noch im Schatten. Unsere mit 60.000 Euro dotierte Disziplin „EnergieKonzept“ schafft Aufmerksamkeit und Anreize, hier mehr zu tun!“, sagte Block. Zehn spannende Konzepte für eine gebäudeübergreifende, zukunftsfähige kommunale Wärmeversorgung seien eingereicht worden. Gewonnen hätten neben der Landeshauptstadt Kiel auch Ämter und kleine Gemeinden. „Wenn eine 1.400 Einwohner-Gemeinde wie Sterup in Angeln mit einem Genossenschaftsmodell zur Wärmeversorgung des Dorfes pro Jahr fast 3 Millionen Kilowattstunden Energie einspart, dann ist das eine große Leistung“, lobte Block. Je größer eine Versorgungseinheit sei, umso wirtschaftlicher könne sie betrieben werden, zum Beispiel durch effizientere Anlagengrößen oder zusätzliche Wärmenutzung aus Biogas-BHKWs. Das zahle sich doppelt aus, für den Haushalt und den Klimaschutz.

„Energie ist für die schleswig-holsteinischen Kommunen ein Thema mit Potenzial“, betonte Stefan Brumm. „Die zur EnergieOlympiade eingereichten Projekte führen zu einer durchschnittlichen relativen Energieeinsparung von etwa 20 Prozent. 7.000 Tonnen Kohlendioxid weniger, das ist die Bilanz dieser Wettbewerbsrunde“. Einige 10.000 Tonnen kämen noch hinzu, wenn die Projekte zur zukunftsfähigen Wärmeversorgung alle planmäßig umgesetzt würden. Von Siegern lernen: Brumm kündigte an, die EKSH werde bis zur nächsten Wettbewerbsrunde 2016/2017 gemeinsam mit Siegern Ortstermine zur Präsentation der prämierten Projekte durchführen, um Impulse für viele weitere neue Energiesparprojekte in Kommunen zu geben.

Die EnergieOlympiade der EKSH wird durch die Partner Kommunale Landesverbände, Investitionsbank-Energieagentur, Landesregierung und das Frankfurter Klimabündnis unterstützt und steht unter der Schirmherrschaft von Energiewende-Minister Dr. Robert Habeck.

Die aktuelle Broschüre „EnergieOlympiade 2015“ mit ausführlichen Informationen zu allen 2015er Projekten kann unter www.energieolympiade.de heruntergeladen oder bestellt werden. Auf dieser Internetseite gibt es auch eine Projektdatenbank mit allen bisher in sieben Wettbewerbsrunden eingereichten 342 Projekten.

Quelle: www.energieolympiade.de

Vertreter der diesjährigen Preisträger bei der Siegerehrung Vertreter der diesjährigen Preisträger bei der Siegerehrung